Hals / Nacken

Der Hals und Nackenbereich dient dem Kopf als Sockel und ist äußerst empfindlich. 

 

Die Halswirbelsäule ist mit ihren stabilisierenden Bändern und ihrer umschließenden Muskulatur für die Stellung und Bewegung des Kopfes zuständig. Sie ist von vielen Nervenfasern, insbesondere Rezeptoren für Bewegung und Stellung, durchzogen. Äußere Einflüsse wie Erschütterung und Beschleunigung (wie bei einem Auffahrunfall) können diese Rezeptoren dauerhaft stören. Innere Einflüsse wie die Haltung, Stellung und Belastung bei Arbeit, Sport und in Ruhe können die Ursache chronischer oder akuter Beschwerden sein. 

 

Verletzung der Halswirbelsäule

Bei Verletzungen der Halswirbelsäule hat es oberste Priorität, Instabilitäten schulmedizinisch mit bildgebenden Verfahren auszuschließen, bevor weiterführende Therapien geplant werden. Die Osteopathie und manuelle Medizin können mit schonenden Techniken die Dysfunktionen der Gelenke und Muskulatur wieder ins Gleichgewicht bringen. Auch mit Akupunktur und Triggerpunkttherapie kann einer Chronifizierung von Nackenbeschwerden entgegengewirkt werden. Bei heftigen Schmerzen mit starken Bewegungseinschränkungen kann durch die Tiefenwärme einer Magnetfeldtherapie effektiv Linderung erzielt werden. Unterstützend können vorübergehend entzündungshemmende und abschwellend wirkende Medikamente in Kombination mit einem Muskelrelaxans eingenommen werden. Bei Unverträglichkeiten kann auch auf eine Infusionstherapie mit Procain-Basen-Infusion und Ortoton ausgewichen werden.


Behandlungsformen:


 

Verschleiß / Arthrose

Die Wirbelgelenke (Facettengelenke) der Halswirbelsäule sind sehr empfindlich und erfahren im Laufe des Alters einen natürlichen Verschleiß. Kommen Fehlhaltungen und Fehl- oder Überlastungen dazu, reagieren diese Gelenke mit lokalen und in den Nacken ausstrahlenden Schmerzen. Es entwickeln sich chronische aktive Triggerpunkte, die in die Arme und in den Kopf ausstrahlen können. Mit ACP und Hyaluronsäure ist eine gezielte, praktisch nebenwirkungsfreie Behandlung möglich, die zur Besserung der Beschwerden führt. Auch mittels Stoßwellentherapie können die Gelenke gezielt behandelt und die Triggerpunkte in der Muskulatur gelöscht werden. Auch Akupunktur und Triggerpunkttherapie kann Schmerzen effektiv und ohne Risiken und Nebenwirkungen lindern.

Behandlungsformen:


 

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Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule ist sehr selten. Die meisten Vorfälle lassen sich konservativ mit einer multimodalen – also mehrere Behandlungsansätze umfassenden – Therapie gut behandeln. Je nach Stärke der Beschwerden und in Abhängigkeit von den neurologischen Ausfällen (Lähmungserscheinungen) kann mit einer navigationsgestützten Infiltrationstherapie die erste akute Symptomatik schnell zum Abklingen gebracht werden. Unterstützend sollten in der akuten Phase auch entzündungshemmende, schmerzlindernde und abschwellende Medikamente in Verbindung mit muskelentspannenden Wirkstoffen eingenommen werden. Sollten die Medikamente nicht gut vertragen werden, kann mit einer Infusionstherapie mit nebenwirkungsarmen Mitteln eine Linderung erreicht werden. Wenn sich in seltenen Fällen Lähmung und Schmerzen nicht zügig zurückbilden, können operative Maßnahmen an der Halswirbelsäule indiziert sein. In einer von einem routinierten Operateur durchgeführten Operation kann in über 90 Prozent aller Fälle Beschwerdefreiheit erreicht werden. Wenn die Beschwerden nicht übermäßig ausgeprägt sind, können die eigenen Selbstheilungskräfte mit Osteopathie und Akupunktur soweit unterstützt werden, dass eine schnelle Linderung oder Heilung erfolgen kann. 

Behandlungsformen:


 

Schulter-Arm-Syndrom (TOS)

Bei diesem Syndrom liegt ein Engpass im Bereich des Abgangs des Gefäß-Nerven-Geflechts vor, das zu den Armen führt. Es verursacht lage- und belastungsabhängig Schmerzen und neurologische Symptome in den Armen. In den meisten Fällen können mit mobilisierenden Techniken aus der Osteopathie und manuellen Medizin die Engpässe soweit gelockert werden, dass die Symptomatik deutlich abnimmt oder sogar verschwindet. Auch die traditionell chinesische Medizin mit Akupunktur und vor allem QiGong kann die gestörten Leitbahnen durch Stimulation oder Bewegungsübungen entlasten und eine Regeneration aus körpereigenen Kräften bewirken.

Behandlungsformen:


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