Ultraschall

Die Ultraschalldiagnostik (Sonographie) gibt schnell und zuverlässig Aufschluss über Veränderungen von Bändern, Sehnen, Muskeln und allen anderen Weichteilen. Sie ist völlig schmerzfrei und die Ergebnisse lassen sich direkt „live“ am Bildschirm verfolgen und auswerten.

 

Diagnostik ohne Nebenwirkungen durch Schallwellen

An Grenzflächen von Geweben mit unterschiedlichen akustischen Eigenschaften werden im Körper Schallimpulse reflektiert. Der Schallkopf des Gerätes wird auf die Haut aufgesetzt, die zuvor mit wasserhaltigem Gel präpariert wurde. Der Schallkopf sendet nicht spürbare und nicht hörbare Schallwellen (Ultraschall mit 5-7 Megahertz). Diese werden reflektiert und treffen wieder auf den Schallkopf auf, der somit gleichzeitig als Sender und Empfänger fungiert. Diese Schallimpulse werden auf einem Monitor angezeigt, sodass noch während der Behandlung typische Echomuster der unterschiedlichen Gewebearten beobachtet werden können.

 

Darstellung struktureller Schäden und funktioneller Störungen

bildSehnen, Muskeln, Bänder, Blutgefäße und Oberflächen von Knochen und Gelenken können durch die Sofort-Visualisierung am Monitor effizient beurteilt und mit gesundem Gewebe verglichen werden. Einen besonderen Vorteil gegenüber herkömmlichen bildgeben Verfahren bildet außerdem die Möglichkeit, Strukturen in Bewegung und Funktion sowie im Seitenvergleich zu analysieren. Mit diesem Verfahren sind alle Weichteile einsehbar, nicht aber innere Knochenstruktur. Die Prozedur ist völlig schmerzfrei und schnell wiederholbar, sodass jederzeit Verlaufskontrollen durchgeführt werden können.

 

Mehr Sicherheit durch sonographisch gestütze Injektionen und Infiltrationen

Mit Hilfe von Sonographie können Injektionen und Infiltrationen sicher und präzise navigiert werden – ohne Strahlenbelastung des Körpers. Eine spezielle schallreflektierende Nadel wird während des Eintritts in den Körper in Echtzeit per Sichtkontrolle beobachtet und präzise an die gewünschte Stelle navigiert. Früher wurden diese Spritzen "frei Hand" gesetzt, wobei der Körper hohen Belastungen durch Röntgenstrahlen ausgesetzt wurde.

 

Ultraschallbehandlung

bildBei der Ultraschallbehandlung wird ein Schallkopf über die erkrankte Stelle geführt, die zuvor zur optimalen Übertragung des Schalls mit einem Kontaktgel benetzt wurde. Die erkrankte Stelle ist dabei möglichst genau einzugrenzen. Pro Areal dauert die Ultraschallbehandlung zwischen einer und zwei Minuten. Chronische Erkrankungen werden bei einer Ultraschalltherapie bis zu zehn Minuten lang behandelt. Pro Sitzung sollten dabei nicht mehr als drei Bereiche getrennt behandelt werden.

 

Der mechanische Effekt

Der Effekt von Ultraschalltherapie gründet auf Vibrationswirkung. In den behandelten Geweben wird durch die Ultraschallschwingungen eine Kompression und Expansion verursacht, und zwar mit derselben Frequenz wie der des Ultraschalls. Dies führt zu Druckschwankungen in den Geweben. Daher wird dieser mechanische Effekt auch als Mikromassage bezeichnet.

 

Der thermische Effekt

Der thermische Effekt ist bekannteste Wirkung des Ultraschalls. Durch die Mikromassage im Gewebe entsteht Reibungswärme. Diese steigert die Durchblutung im erkrankten Gewebe und fördert so den An- und Abtransport von Nähr- und Schlackenstoffen. Dies beschleunigt die Heilung. Der Wärmeeffekt von kontinuierlicher Ultraschallbestrahlung kann bei akuten Verletzungen zu nachteiligen Wirkungen führen. Daher empfiehlt es sich, in solchen Fällen mit der Anwendung der Ultraschalltherapie einige Tage zu warten. Akute Verletzungen mit entzündlicher Komponente werden daher ausschließlich mit Impulsschall behandelt, der zu einer deutlich geringeren Wärmebildung führt.

 

Kosten für die Therapie

Diese Therapie ist so einfach in der Anwendung, dass sie – obwohl in dieser Form nicht als Kassenleistung bezahlt – sehr günstig angeboten werden kann. Als Selbstzahlerleistung stellen wir günstige Behandlungspakete mit insgesamt 10-15 Behandlungen zwei- oder dreimal die Woche zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner:

Dr. med. Erdeljac

erdeljac  

Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Bartl

bartl  
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